Autonome Vollversammlung Bremen http://bremerplenum.blogsport.de Sat, 01 Mar 2014 15:44:15 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en AVV? AUFGELÖST! http://bremerplenum.blogsport.de/2014/03/01/avv-aufgeloest/ http://bremerplenum.blogsport.de/2014/03/01/avv-aufgeloest/#comments Sat, 01 Mar 2014 15:11:35 +0000 wiccid! Termine/Werbung/Sonstiges http://bremerplenum.blogsport.de/2014/03/01/avv-aufgeloest/ aus dem Bremer VS-Bericht 2012:
Die in vielen Städten bestehenden „Autonomen Vollversammlungen“ (AVV) stellen einen Versuch dar, die autonome Szene vor allem auf lokaler und regionaler Ebene besser zu vernetzen. In Hamburg ist dieser Vernetzungsversuch nach zwei Jahren jedoch gescheitert, auch in Bremen könnte sich eine ähnliche Entwicklung abzeichnen.

Schade eigentlich, aber so sieht’s leider aus.
Die AVV Bremen wird nicht länger fortgeführt.
Sie wird uns fehlen!

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1. AVV in 2014 am 10.1.!!! http://bremerplenum.blogsport.de/2014/01/08/1-avv-in-2014-am-10-1/ http://bremerplenum.blogsport.de/2014/01/08/1-avv-in-2014-am-10-1/#comments Wed, 08 Jan 2014 13:29:47 +0000 JVOuUOTrHorH Termine/Werbung/Sonstiges http://bremerplenum.blogsport.de/2014/01/08/1-avv-in-2014-am-10-1/ Themen u.a.:
„Wie weiter in Bremen nach den Ereignissen in Hamburg 21.12.?“

10.1.14
Paradox
20 Uhr

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Protokoll AVV im November http://bremerplenum.blogsport.de/2013/11/17/protokoll-avv-im-november/ http://bremerplenum.blogsport.de/2013/11/17/protokoll-avv-im-november/#comments Sat, 16 Nov 2013 23:01:30 +0000 hansel Protokolle http://bremerplenum.blogsport.de/2013/11/17/protokoll-avv-im-november/ TOPs

1) Klatsch + Tratsch – was war, was ist, was wird sein?
2) letzte AVV (zum Teil für die Öffentlichkeit zensiert)
3) Silvester (zum Teil für die Öffentlichkeit zensiert)

1) KLATSCH & TRATSCH

Es gab niemanden, der_die über die Sponti im Anschluss an die Besetzung des SPD-Parteibüros berichten konnte. Anscheinend ist die Besetzung an sich, trotz vorheriger Skepsis einiger, gut verlaufen, bei der Sponti wurden wohl Leute von Bullen abgegriffen. Es gibt das Gerücht, dass die Critical Mass am selben Tag (oder Tag darauf) ebenfalls von Bullen angegriffen wurde.

2) AVV IM OKTOBER
Bei der AVV im Oktober gab es einige Probleme. Was ist passiert?

ZENSIERT
ZENSIERT
ZENSIERT

Personen aus Göttingen haben darauf hingewiesen, dass es in Göttingen Auseinandersetzungen mit dem GSP gab. Und zwar hat dort eine GSP-Gruppe („Gruppe 3″) die Veranstaltung „Rassismus: Wie er geht, woher er kommt und wie man ihn nicht kritisieren sollte“ gemacht. Auf der Veranstaltung wurden teils krasse rassistische Denkweisen von RednerInnen und VeranstalterInnen verbreitet. In Hinblick auf die Dezember-AVV soll versucht werden, einen Brief, in dem der Rassismus bei der Veranstaltung kritisiert wird, über den AVV-Verteiler zu schicken.

3) SILVESTER
Es gibt wieder Interesse daran, an Silvester Aktionen am Knast (ggfs. auch Abschiebeknast) durchzuführen. Gerüchteweise sitzt jedoch gerade niemand in Abschiebehaft, was perspektivisch auch so bleiben soll. Das soll nochmal beim Antira-Plenum erfragt werden.

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10. Juni; Paradox; 20:00 http://bremerplenum.blogsport.de/2013/05/22/10-juni-paradox-2000/ http://bremerplenum.blogsport.de/2013/05/22/10-juni-paradox-2000/#comments Wed, 22 May 2013 16:03:48 +0000 Instantempolc10 Termine/Werbung/Sonstiges http://bremerplenum.blogsport.de/2013/05/22/10-juni-paradox-2000/ Linke Politik als antifaschistische Strategie


* Immer wieder machen sich im Umland von Bremen Nazis breit, beispielsweise in Osterholz, Delmehorst oder wie jetzt in Weyhe. Man könnte denken, dass der intervenierende Antifaschismus nur eine Reaktion auf die Aktionen der Nazis ist. Heißt also: Die Nazis machen Politik, Linke/Antifaschist_innen reagieren darauf.
Daraus ließe sich die These ableiten, dass das Platzieren von linker Politk im Umland eine Strategie für Antifaarbeit sein könnte.

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Autonome VV im März http://bremerplenum.blogsport.de/2013/03/12/autonome-vv-im-maerz/ http://bremerplenum.blogsport.de/2013/03/12/autonome-vv-im-maerz/#comments Tue, 12 Mar 2013 16:15:38 +0000 Germanophob Protokolle http://bremerplenum.blogsport.de/2013/03/12/autonome-vv-im-maerz/ Mangels Teilnehmer_innen und fehldendem Thema leider ausgefallen.

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AVV im Februar 2013 (Ankündigung & Input) http://bremerplenum.blogsport.de/2013/02/07/avv-im-februar-2013-ankuendigung-input/ http://bremerplenum.blogsport.de/2013/02/07/avv-im-februar-2013-ankuendigung-input/#comments Thu, 07 Feb 2013 09:51:38 +0000 birichino Termine/Werbung/Sonstiges http://bremerplenum.blogsport.de/2013/02/07/avv-im-februar-2013-ankuendigung-input/ 10.02. | 20 Uhr | Paradox

Thema: Wohnen, Obdachlosigkeit, steigt die eigene Miete so, dass es mich zu Gegenwehr veranlasst? Welche Initiativen sind am Thema Wohnungsnot dran?

Es gibt dazu ein Bündnis, das dem Senat zuarbeitet. Es hat regelmäßige Treffen auch mit einem ehemaligen Quartiersmanager.

Das Diskussionspapier das für das kommende Treffen als input dienen soll, behandelt das Thema Sozialwohnungswirtschaft in Bremen, und enthält folgende Aussagen (Auszüge):

Die These: Mehr Sozialwohnungsbau, mehr Profit, weniger Anteil am Lohn bei den Mieter_innen.

Eine Mietwohnung ist eine Ware und ihr Eigentümer trachtet danach diese Wohnung zu einem möglichst hohen Zins, sprich Miete zu vermarkten.
Spätestens seit der Pleite von Lehmann brothers und Hypo real estate ist auch dem letzten Millionär klar geworden: Finanzspekulation, Termingeschäfte und Wetten auf fallende Aktienkurse bergen ein hohes Totalverlustrisiko. Da ist die Geldanlage in Immobilien einer der Auswege, neben dem Landgrabbing.
Dieser Investitionsstrom in Immobilien führte zur Verteuerung der Objekte und zur Steigerung der Mieten.

  1. Zu den sozialdemokratischen Eingriffen in den Markt: der soziale Wohnungsbau

  2. Mit dem Wohngeld wird ein laufender Zuschuss an die Mieter gezahlt, wen das Einkommen sehr niedrig ist, aber geringfügig oberhalb der Arbeitslosengeld-Schwelle ist.b) Mit dem Wohngeld und dem Wohnungsbau erfolgt eine Subventionierung der in den hohen Mieten enthaltenen Gewinne der Bauherren und Eigentümer.
    Sucht Mensch oder Familie mit Hartz IV oder Grundsicherung eine neue Wohnung wird die nur bis zu bestimmten Obergrenzen vom Amt bezahlt. Ohne diese Kostenzusicherung vom Amt verweigern bereits einige Vermieter den Abschluss eines Mietvertrags.Dieser Mechanismus führt zu Wohnungsnot in der eigenen Wohnung, denn wenn die Mietpreise über die Obergrenze steigen, können die Leute nicht mehr umziehen, ohne aus dem Regelsatz draufzuzahlen. Beengte Verhältnisse sind dann das Ergebnis.
    Die Bremer Sozialbehörde argumentiert bei den Mietobergrenzen zynisch und zugleich richtig: eine Anhebung der Mietobergrenzen führt bereits nach wenigen Jahren dazu, dass sich die Mietpreise deutlich nach oben bewegen und die Knappheit an „billigem Wohnraum“ sich auf höherem Niveau wieder einstellt und der Staat lediglich die höheren Mieten/ Gewinne subventioniert.
    Nach den in Bremen durch Protest und Gerichte 2008-2009 erzwungenen Anhebungen der Mietobergrenzenvon 265 auf 358€ je Einzelperson reagierten die Vermieter_innen sofort. Neuvermietungen wurden zu den neuen Obergrenzen abgeschlossen, Altmieten nachgezogen. Für Leistungsbezieher_innen, bei denen das ein durchlaufender Posten ist, war das nicht unmittelbar spürbar. Aber für Menschen mit geringem Einkommen: sie mussten mehr Lohn für die Miete draufzahlen.
    Zynisch ist diese Argumentation deshalb, weil sie die Leistungsbezieher_innen als Druckmittel gegen die Mieterhöhungsbegehrlichkeiten der Eigentümer einsetzt. die Leistungsbezieher_innen und untere Einkommensgruppen müssen dies mit schlechten Wohnungen, räumlicher Enge und zum Teil Obdachlosigkeit „bezahlen“. Eine drastische Anhebung der Mietobergrenzen in den Sozialgesetzen ist daher nicht die Lösung des Problems, sondern allenfalls eine kurzzeitige Verschnaufpause im Hamsterrad der Gewinnoptimierung der Wohnungswirtschaft.Direkte Subvention des Privatgewinns durch Zahlung von Fördersummen an die Vermieter.

  3. Die Geschichte des Sozialwohnungsbaus am Beispiel Gewoba, Neue Heimat und deren Verkauf…

  4. Markteingriffe als direkte oder indirekte Profitförderung des privaten Wohnungskapitals.
    An der Verwertungslogik des Kapitals ändert sich rein gar nichts.
    Keine Lösung für die mittellosen Leute, Obdachlosigkeit als Folge unbezahlbarer Wohnungen wird nicht vermieden, die Verschleppung von Renovierung und Reparaturen und die Zusammenballung von Einkommensarmen in Randbezirken wird sich fortsetzen und der für Mieten aufzubringende Teil des Lohns oder der Rente wird weiter steigen.

Allerdings muss der Staat auch seiner Rolle als Wächter und Verwalter der Interessen der gesamten Unternehmerschaft Rechung tragen. Obdachlose sind als pünktliche und allzeit leistungsfähige Lohnarbeiter nicht zu gebrauchen. Als Konsument_innen scheiden sie auch aus. Folglich greift der Staat immer wieder dann flankierend in den Wohnungsmarkt ein, wenn pure marktwirtschaftliche Gewinnerwartungen zu erheblichen Versorgungsprobleme führen und das Funktionieren des ganzen Ladens gefährden. Die Mittel der Sozialpolitik sind dazu sehr einseitig ausgerichtet.

Gemessen ab ihren späteren Wiederverkaufswerten hat das sozialdemokratische Personal des Bremer Staatsapparats die Wohngesellschaften gegen eine geringe Spende verschenkt. Kein Kapitalismus ohne staatliche Gewinngarantien.

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http://bremerplenum.blogsport.de/2013/02/07/avv-im-februar-2013-ankuendigung-input/feed/
Bericht der AVV Januar 2013 & Thema im Februar http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/18/bericht-der-avv-januar-2013-thema-im-februar/ http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/18/bericht-der-avv-januar-2013-thema-im-februar/#comments Thu, 17 Jan 2013 23:28:47 +0000 TonyMontac Protokolle http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/18/bericht-der-avv-januar-2013-thema-im-februar/ Protokoll 10.1.13

Berichte (unvollständig)
- Soli-Sponti für Villa Amalias am 29.12.
- Paradox gekauft
Nachdem dem Paradox gekündigt worden war und das Haus verkauft werden sollte konnte es jetzt durch den bisherigen Mieter-Verein gekauft werden und soll selbstverwaltet werden. Nun gilt es den Kauf (auf Kredit) zu finanzieren, dazu wird um einmalige Spenden und Dauerspenden sowie um Darlehen/Privatkredite gebeten. Außerdem gilt es natürlich jetzt erst recht das Haus zu nutzen und weiter mit Leben zu füllen und weiter coole Veranstaltungen zu machen!

Ankündigungen (unvollständig)

- „Soziales Zentrum“ – Treffen 21.1.
Bestehende linke Räume in Bremen und der Bedarf für neue sollen analysiert werden. Wer sind die NutzerInnen, wie offen oder abgeschottet sind Räume (aus welchen Gründen), wofür gibt es Räume, woran fehlt es? Auch die Vernetzung und Kommunikation zwischen den existierenden Räumen ist Thema. Es gab bereits mehrere Treffen, die Protokolle sind zu finden unter we.riseup.net/sozialeszentrumbremen Das nächste Treffen ist am 21.1. im Kurzschluss. Plaudern ab 16 Uhr, Diskussion ab 17 Uhr.
- Abschiebung in Achim am 25.1.
Laut taz droht einer Familie mit Duldungsstatus aus Achim die Abschiebung, es gibt einen „Ausreisetermin“ für den 25.1. siehe https://www.taz.de/!107938/
- 14.1. Antirepressionstreffen nach Unruh-Hausbesetzung
Bei der Hausbesetzung im Oktober gab es ca 50 Ingewahrsamnahmen. Ein erstes Treffen dazu hat stattgefunden, jetzt sind erneut alle Betroffenen aufgerufen am Montag, 14.1, um 19 Uhr ins Sielwallhaus zu kommen um einen kollektiven Umgang mit der Repression, gerade auch im Hinblick auf mögliche weitere Folgen zu finden.
- NPD-Wahlkampf in Niedersachsen…
hat begonnen. Am Samstag 12.1., soll die Tour erst nach Leer und nachmittags nach Oldenburg kommen. Am Dienstag, 15.1., nach Rotenburg und Verden. Mehr bei http://www.recherche-nord.com/article/Landtagswahl2013/?

Thema: AVV
Anlässlich der Auflösung der Hamburger AVV und mehrer extrem schlecht besuchter AVVen auch in Bremen ging es darum mal Bilanz zu ziehen und mögliche Ursachen für die Probleme in Bremen in den Blick zu nehmen. Es fällt auf, dass einerseits grundsätzlich die Existenz einer AVV weithin viel Zuspruch findet und ihr Potential als Ort regelmäßigen gruppenübergreifenden Austausches immer als total wichtig eingeschätzt wird – und andererseits aber trotzdem zuletzt oft nur sehr wenig Menschen kamen um das Potential auszuschöpfen. Warum also diese Diskrepanz, warum kommen Menschen nicht zu einem Treffen, dass die meisten prinzipiell wichtig finden? Dazu wurden bereits einige Rückmeldungen eingeholt, Gespräche geführt und ansonsten munter spekuliert, so dass folgende Aspekte zusammengetragen wurden:

Sicherheit
- „Die AVV ist ein offener Ort, somit können auch Unbekannte teilnehmen.“ Allerdings bietet das bewusst auch die Möglichkeit einen Einstieg zu finden, wenn Menschen z.B. neu in die Stadt kommen.
- „Protokolle werden im Internet veröffentlicht.“ Aber erst nachdem sie über den Mailverteiler gingen und allen 10 Tage die Möglichkeit gegeben wurde auf nicht fürs Internet bestimmte Inhalte hinzuweisen. Zudem gibt es immer die Möglichkeit bei Gesagtem darauf hinzuweisen, dass es überhaupt nicht in irgendein Protokoll soll.

Schlechte Planung der AVV
- „Schlüssel nicht da, kein Raum frei, Warten“ Kann nerven. Ja. Lief schonmal besser, aber müssen sich halt Leute drum kümmern…
- „kein Themenvorschlag / es gibt einen Themenvorschlag aber die tatsächlich Anwesenden interessierts gar nicht so dolle / es gibt einen Themenvorschlag, aber die Anwesenden entscheiden sich doch für ein anderes Thema, was dann diejenigen frustiert, die eigentlich wegen des ursprünglich vorgschlagenen Themas gekommen sind usw.“ Lässt sich nie so ganz auflösen das Problem, weil es den Anwesenden letztlich immer freisteht sich auf ein anderes Thema zu einigen. Aber es wäre schon wünschenswert, wenn auf einer AVV wieder regelmäßig Themenvorschläge für das nächste Treffen verabredet werden könnten und die dann auch vorbereitet werden. Das hat schonmal besser funktioniert.
- „Nix mitbekommen.“ Ja, auch das passiert. an den einschlägigen Orten soll daher wieder stärker auf den jeweils nächsten AVV-Termin und das vorgeschlagene Thema hingewiesen werden.

Kapazitäten
- „zuviel andere Projekte, zuviel andere Termine“ Bremen und der Kreis der Aktiven ist nunmal nicht allzu groß und einige finden, dass dafür hier echt schon ne ganze Menge passiert. Abgesehen davon herrscht bei einigen offenbar auch schlichte

Unkenntnis
- „Warum denn jetzt NOCH ein Treffen?“ Sinn und Zweck der AVV hat sich nicht automatisch überall rumgesprochen.

Falsches Bild
- „geht ja schon wer aus meiner Gruppe hin“ Die AVV soll aber eine Vollversammlung sein, kein Delegiertenplenum.
- „das is ja sone Art ZK“ ???

Als Konsequenz soll die Planung und Bekanntmachung der einzelnen AVV-Termine wieder verbessert werden. Darüber hinaus sollen Nutzen und Notwendigkeit der AVV wieder mehr herausgestellt werden und ihr Potential für autonome Vernetzung in persönlichen Gesprächen, bei diversen Polit-Treffen, bei Parties, in WGs usw. thematisiert werden. Hier nochmal
der Link zum vorläufigen Selbstverständnis: http://bremerplenum.blogsport.de/2010/02/15/20/

Themenvorschlag für Februar „Miete, Wohnraum, Gentrifizierung in Bremen“

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http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/18/bericht-der-avv-januar-2013-thema-im-februar/feed/
Denkanstoß: Nutzen & Notwendigkeit der Bremer AVV http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/08/denkanstoss-nutzen-notwendigkeit-der-bremer-avv/ http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/08/denkanstoss-nutzen-notwendigkeit-der-bremer-avv/#comments Tue, 08 Jan 2013 00:45:40 +0000 Germanophob Termine/Werbung/Sonstiges http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/08/denkanstoss-nutzen-notwendigkeit-der-bremer-avv/ die nächste bremer avv findet am 10. januar 2013 um 20:00 uhr im paradox statt.

Die Ver­net­zung von neu­ent­ste­hen­den Au­to­no­men Voll­ver­samm­lun­gen könn­te zum Zu­kunfts­mo­dell wer­den. (aus: Ver­fas­sungs­schutz – La­ge­bild ge­walt­ori­en­tier­ter Links­ex­tre­mis­mus)

Die Au­to­no­me Voll­ver­samm­lung be­steht nun schon mehr als drei Jahre in Bre­men als ein Ort des Aus­tau­sches, der Ver­net­zung, der Pla­nung und Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Ak­ti­ven und sol­chen, die es wer­den wol­len. Auch in an­de­ren Städ­ten haben sich nach der Grün­dung der AVV in Bre­men Au­to­no­me Voll­ver­samm­lun­gen, bei­spiels­wei­se in Ham­burg, Aa­chen etc. ge­grün­det. Nun ma­chen sich schein­bar erste Auf­lö­sungs­er­schei­nun­gen in den AVVen be­merk­bar: Die Au­to­no­me Voll­ver­samm­lung Ham­burgs hat sich im Ok­to­ber 2012 nach zwei­ein­halb Jah­ren auf­grund man­geln­der Be­tei­li­gung lei­der auf­ge­löst.

Dies ist alar­mie­rend, da sich auch in Bre­men lang­sam ähn­li­che Auf­lö­sungs­er­schei­nun­gen be­merk­bar ma­chen. Waren auf den ers­ten AVVen noch sehr viele Leute aus den ver­schie­dens­ten Grup­pen und un­ter­schied­li­chen Ecken ver­tre­ten, so scheint es häu­fig als sei die AVV mehr oder we­ni­ger zu einem De­le­gier­ten-​Ple­num ver­kom­men, auf dem nur noch sel­ten viele Men­schen zu­sam­men­kom­men. Und das auch nur, wenn es ge­ra­de ein be­son­ders po­pu­lä­res/span­nen­des Thema gibt. In den letz­ten Mo­na­ten war es dann auch ab­so­lut keine Sel­ten­heit, wenn dort ex­trem wenig Leute auf­tauch­ten. Das wird wohl kaum dem An­spruch einer Voll­ver­samm­lung ge­recht!

Diese Ent­wick­lung ist für uns be­son­ders ver­wun­der­lich, da ei­gent­lich sze­ne­weit immer wie­der Ei­ni­gung dar­über herrscht, wie wich­tig Ver­net­zung für uns ist. Tat­säch­lich blei­ben die paar we­ni­gen, teils durch De­le­gier­te ver­tre­te­nen Grup­pen auf der AVV prak­tisch unter sich. Ein Aus­tausch bzw. eine Ent­schei­dungs­fin­dung über re­le­van­te The­men ist somit über­haupt nicht rich­tig mög­lich.

Das ist vor allem des­halb be­dau­er­lich, da sich in der Ver­gan­gen­heit ge­zeigt hat, dass die AVV bei The­men mit für uns er­heb­li­cher Re­le­vanz (z.B. Stra­te­gi­en bei Spontan­de­mons­tra­tio­nen) ein ge­eig­ne­ter Raum zum pro­duk­ti­ven Aus­tausch sein kann.

Wir rufen hier­mit auf, das Thema „AVV in Bre­men“ und deren Nut­zen und Not­wen­dig­keit zu dis­ku­tie­ren – und ver­wei­sen noch­mal auf das für uns nach wie vor re­le­van­te vor­läu­fi­ge Selbst­ver­ständ­nis.

Freun­dIn­nen der AVV

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http://bremerplenum.blogsport.de/2013/01/08/denkanstoss-nutzen-notwendigkeit-der-bremer-avv/feed/
AVV Dezember 2012 http://bremerplenum.blogsport.de/2012/12/19/avv-dezember-2012/ http://bremerplenum.blogsport.de/2012/12/19/avv-dezember-2012/#comments Wed, 19 Dec 2012 14:41:02 +0000 JVOuUOTrHorH Protokolle http://bremerplenum.blogsport.de/2012/12/19/avv-dezember-2012/ Zu der Autonomen Vollversammlung im Dezember 2012 mit dem Thema Wohnungsnot, Wohnungsbau und unsere Einschätzung der Situation in der Stadt bezogen auf dieses Thema gibt es leider kein Protokoll.

Die nächste AVV findet am 10. Januar 2013 statt (hoffentlich im Paradox). Ein Thema wurde nicht vereinbart.

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AVV November ’12 http://bremerplenum.blogsport.de/2012/12/19/avv-november-12/ http://bremerplenum.blogsport.de/2012/12/19/avv-november-12/#comments Wed, 19 Dec 2012 14:30:05 +0000 brhv Protokolle http://bremerplenum.blogsport.de/2012/12/19/avv-november-12/ Thema dieser AVV: Besetzung der Unruhspedition am Neustadtsgüterbahnhof:

Nächstes Thema: wohnungsnot, wohnungsbau und unsere einschätzung der situation in der stadt bezogen auf deises thema !

wieder am 10. um 20 uhr und auch mindestens noch ein mal im paradox!

Berichte:

  1. N14:
    transeuropäiscer Generalstreik in Italien, Zypern, eigentlich die ganze iberische halbinsel und weiteren staaten, griechenland, malta… in HB hatten sich attac, ngg und andere gewerkschaftssachen (wenn ich das richtig verstanden hatte und jetzt noch so reonstruieren kann) bei einem vorbereitungstreffen gedact auch den dgb dabei haben zu wollen. In die AVV wurde die Idee reingetragen einen antagonistischen block machen zu können. die fau wäre dabei, bei dem blockupy bündnis ist es kontrovers dikutiert worden. EDJ hält einen redebeitrag. vorher ist noch der schulstreik.
  2. Initiative für ein soziales Zentrum:
    die idee ist ein soziales zentrum aufzubauen. es soll relativ offen sein und in die gesellschaft rein wirken, wenn möglich, also viele
    anknüpfpunkte geben, die über politszene hinaus gehen und sich eigentlich auch gar nicht so sehr um polit zeug drehen; es soll auch praktische sachen geben, wie werkstätten. es soll keine hürden geben sich darin zu bewegen oder sich daran zu beteiligen, was einerseits eine recht strenge polit ausrichtung andererseits auch eine nicht legale situation mit sich brigen würden. wurde so eingeschätzt. es sollen auf dem weg zu solchen räumlichkeiten jedoch keine aktionsform ausgeschlossen werden; das ganz
    ist eh noch im prozess und dabei noch recht weit am anfang. vllt kann es im zuge eines solchen prozesses eine veranstaltungsreihe geben… als ein beispiel, woran sich beteiligte bei ihrer diskussion aufhängen wurde das kubitz in berlin genannt. auf den unterschied zwischen soz zentrum und az gefragt wurde in den raum gestellt, dass der unterschied vllt auch nur ein ästhetischer ist und ein az viel raum für polit sachen und interne debatten geben würde und ein soziales zenrum dieser einengung oder dieser ausrichtung vllt widersprechen wollen würde, sich nicht beschränken wollen würde. am 25.11. gab es dazu einen brainstorming termin. wer den verpasst hat, hat bestimmt die möglichkeit noch an diesem termin anschluss zu finden: 15.12. /Sa/11.00 Brunch / Für ein Soziales Zentrum in Bremen! ab 11 Uhr Brunch
    ab 12 Uhr: Offene Weiterentwicklung der Diskussionen vom November mit Schwerpunkt „Soziales Zentrum als Veranstaltungsort“ und dort: Anders Leben, arbeiten und Wohnen oder besser getrennt davon. das alles findet im kurzschluss statt.
  3. Paradox:
    der neue verein wird eingetragen! vorläufig gibts dafür auch genug leute die sich kümmern; könnten und wollen aber auch noch mal mehr werden! sobal der verein da ist, gibts dann auch die kontonummer um das kleinkredit finanzierungsmodell wirklich anlaufen zu lassen: da werden auf jeden fall noch mehr menschen gebraucht, die da was übernehemen und finanzieren wollen! je mehr menschen da mit machen, dasto konditionen werden das im endeffekt sein! vllt gibts hierzu auch schon neuerer infos?

Ankündigungen
Schulstreik:war ab dem 14.11. und es gab mehrere sachen die gelaufen sind: checkt dafür endofroad bspw.

Soli für Refugee Tent Action/die geflüchteten in Berlin: es gab ne kundgebung am 15.11. auf dem marktplatz und seit dem noch ne raddemo, heute abend gibts was an der uni….

Heim für geflüchtete: in der eduard-grunowstraße am rembertikreisel wird ein heim für geflüchtete eingerichtet. das soll schon im frühjahr 2013 bezugsfertig sein. dazu gabs eine ortsbeiratssitzung im concordiatheater am 19.11. die gut besucht war. weiteres dazu gibts auch auf endofroad zu lesen.

Beton im Gleisbett: interaktive ausstellung. war sau gut und dieses protokoll kommt zu spät um nochmal werbung zu machen. sollt aber nicht an euch vorbeigegangen sein…

MoxTranspot: am 18.11. ist in Nordenham der Moxtransport aus sellafield angekommen und weiter nach grohnde gefahren worden. naja; auch schon vorbei…

Mietenentwicklung: In einer bundesweitenstudie wurde wohl herausgefunden, dass in bremen die mieten relativ zu anderen großstädten recht schnell, wenn nicht mit am scnelsten streigen!

Thema:

Besetzung der Unruhspedition am Neustadtsgüterbahnhof:

naja. wir haben eher abstrakt und generell über die aktionsform und am
rande über inhaltliche positionen der konkreten bestzung gesprochen:

eine person, die aus den medien davon erfahren hatte hat sich über den
vorlauf gewundert: anscheinend wurden auf den ersten ankommenden
streifenwagen farbe und steine geworfen: die einschätzung der person war
es dass daruch eine reaktion provoziert wurde, abläufe beschleunigt wurden
und es scheiße für vorbeikommende leute ausgesehen haben muss. die frage
wurde aufgeworfen, ob das nicht eine komsiche herangehensweise wäre und ob
das nicht vllt nicht ganz so intelligent gewesen ist, es so aussah wie:
leute gehen da ein und schätzen es selber schon so ein, dass sie es eh
nicht halten können: könnte der konflik dann nicht viel mehr umgangen
werden? von wegen: erstmal quatschen: dann müsste das von der unteren
stufe der einsatzstruktur erstmal hochgertagen werden, da beraten und dann
wieder runter getragen werden. sowas schfft zeit!
darauf wurde eingewendet, dass so vllt wirklich zeit rausgeschlagen werden
kann, jedoch der konflik eben nict umgangen werden kann. außerdem wurde
die meinung vertreten, dass eine solche herangehensweise auch ein starkes
signal wäre: unversöhnlichkeit wurde betont.

es wurde daraufhin abstrakter gequatscht: es sind eben verschiedene ideen:
ein haus zu kaufen (paradox) – ein soziales zentrum aufzubauen – und so zu
besetzen. es wurde der vorschlag in den raum gestellt sachen offensiver
anzugehen. dabei wurde auf die massenhaft verhinderten wohnungsräumungen
in spanien verwiesen. in die offensive zu gehen könnte ein wichtiger
schritt ein.

hinter den drei ideen stehen auch verschiedene konzepte und ziele: beim
paradox wird versucht bestehendes zu bewahren und zu verbessern und
unterschiedliche strömungen politisch zusammen zubringen, ein
zusammenkommen zu ermöglichen. beim sozialen zentrum belibt es abzuwarten,
das ziel ist es aber leute zusammenzu bringen und dabei nicht nur politik
im kopf zu haben. bei einer besetzung gehe es statdessen darum eigentum
klar anzuzweifen. und das gehe eben nicht zusammen mit der
herangehensweise ein haus zu kaufen.

die forderung nach selbstbestimmten räumen und freiräumen ist eine weit
verbreitete forderung bspw im recht auf stadt bündnis; dennoch gibt es in
HB wenige überschneidungen von projekten die in diese ähnliche richtung
gehen. vllt sollte mensch sich dafür zusammenraufen, da solche räume auch
mega viel orga aufwand bedeuten? dabei geht es solchen räumen ja um das
selbe und zumindest um ähnliches: leute zusammen zu bringen und viel viel
austausch zu ermöglichen…

dagegen wurde eingewandt, dass es eine frage des politsciehn drucks sei.
wir sollten solche politischen verhältnisse schaffen und druck auf der
straße aufbauen sodass es möglich werde dass räume genommen werden können.
dazu müssen leute auch vorher nicht zusammenkommen und sich gut kennen;
dbei käme es dann auf den bewegungscharakter an. dagehen wurde
eingeworfen, dass es aber eben gut und förderlich wäre räume schon zu
haben und zu nutzen damit ein solcher bewegungscharakter entstehen kann.

frage: was kann mensch denn überhaupt mit solchen besetzungen bewirken:
eben druck aufzubauen und als inhalt eigentum konkret abzulehnen. sichere
räume bekommt mensch dadurch dann nicht: das wäre ja der unterschied
zwischen aktion – langfristige projekte – prozesse anzustoßen und zu
ermöglichen. hausbesetzungen würde zur zeit nun mal sehr schnell geräumt;
dennnoch passieren viele. das ist dann eher als aktionsform zu verstehen
und um druck aufzubauen. fraglich wäre es in den augen von manchen
anwesdenden eh für wie lange wir räume brauchen und ob das immer sichere
räume sein müssen. für ein paar sachen bestimmt, aber die gäbe es ja auch
wohl…

ein ganz anderer fokus der vllt lohnenswerter wäre ist manchen zu folge
wohnungen. das wäre zwar auch nicht auf dauer, dafür aber näher am leben
der aller meisten menschen dieunter steigenden mieten udn verdrängung zu
leiden haben. und auch generell einfacher zu verstehen, da wohnungen ganz
klarer bestandteil der normalen alltäglichen existenz sind. was ist denn
mit „unseren“ mieten. ist ja auch schon für „uns“ existentieller… dabei
sollte eine grundsätzliche kritik jedoch nie fehlen.
vllt wird ja irgednwann so viel ruck ufgebau worden sein, dass nicht
sofort geräumt wird. dabei sind machne objekte wieder relativ günster:
unklare und private eigentumsverhältnisse; nach 48 std keine gefahr im
verzug mehr; der ablauf solcher aktionen kann besser laufen: mehr zeit
gewinnen ….

generell: es ist immer wieder die frage worum es denmenschen dann geht!
bei dem beispiel der besetzung in der neustadt gab es ja anscheinend keine
längerfristige perspektive!

nochmal zu der konkreten aktion: kritik an dem taz interwiev das es
anscheined im verlauf gegeben hat: das war widersprüchlich und scheiße!
auch haben manche der anwesenden die Pressemitteilungen der besetzer_innen
als widersprüchlich wahrgenommen. dagingen die meinungen jedoch
auseinander. manche haben dann noch kritisiert, dass es komisch war was
letztendlich dabei rausgekommen ist und was kommuniziert wurde und wozu
eingeladen wurde.
die richtigstellungen waren aber gut, der ticker wurde auch begrüßt; bei
der Presse: naja Presse ist halt presse; aber gut, dass es leute gab die
sich gekümmert haben!

Nächstes Thema:
wohnungsnot, wohnungsbau und unsere einschätzung der situation in der stadt bezogen auf deises thema !

wieder am 10. um 20 uhr und auch mindestens noch ein mal im paradox!

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