AVV November ’12

Thema dieser AVV: Besetzung der Unruhspedition am Neustadtsgüterbahnhof:

Nächstes Thema: wohnungsnot, wohnungsbau und unsere einschätzung der situation in der stadt bezogen auf deises thema !

wieder am 10. um 20 uhr und auch mindestens noch ein mal im paradox!

Berichte:

  1. N14:
    transeuropäiscer Generalstreik in Italien, Zypern, eigentlich die ganze iberische halbinsel und weiteren staaten, griechenland, malta… in HB hatten sich attac, ngg und andere gewerkschaftssachen (wenn ich das richtig verstanden hatte und jetzt noch so reonstruieren kann) bei einem vorbereitungstreffen gedact auch den dgb dabei haben zu wollen. In die AVV wurde die Idee reingetragen einen antagonistischen block machen zu können. die fau wäre dabei, bei dem blockupy bündnis ist es kontrovers dikutiert worden. EDJ hält einen redebeitrag. vorher ist noch der schulstreik.
  2. Initiative für ein soziales Zentrum:
    die idee ist ein soziales zentrum aufzubauen. es soll relativ offen sein und in die gesellschaft rein wirken, wenn möglich, also viele
    anknüpfpunkte geben, die über politszene hinaus gehen und sich eigentlich auch gar nicht so sehr um polit zeug drehen; es soll auch praktische sachen geben, wie werkstätten. es soll keine hürden geben sich darin zu bewegen oder sich daran zu beteiligen, was einerseits eine recht strenge polit ausrichtung andererseits auch eine nicht legale situation mit sich brigen würden. wurde so eingeschätzt. es sollen auf dem weg zu solchen räumlichkeiten jedoch keine aktionsform ausgeschlossen werden; das ganz
    ist eh noch im prozess und dabei noch recht weit am anfang. vllt kann es im zuge eines solchen prozesses eine veranstaltungsreihe geben… als ein beispiel, woran sich beteiligte bei ihrer diskussion aufhängen wurde das kubitz in berlin genannt. auf den unterschied zwischen soz zentrum und az gefragt wurde in den raum gestellt, dass der unterschied vllt auch nur ein ästhetischer ist und ein az viel raum für polit sachen und interne debatten geben würde und ein soziales zenrum dieser einengung oder dieser ausrichtung vllt widersprechen wollen würde, sich nicht beschränken wollen würde. am 25.11. gab es dazu einen brainstorming termin. wer den verpasst hat, hat bestimmt die möglichkeit noch an diesem termin anschluss zu finden: 15.12. /Sa/11.00 Brunch / Für ein Soziales Zentrum in Bremen! ab 11 Uhr Brunch
    ab 12 Uhr: Offene Weiterentwicklung der Diskussionen vom November mit Schwerpunkt „Soziales Zentrum als Veranstaltungsort“ und dort: Anders Leben, arbeiten und Wohnen oder besser getrennt davon. das alles findet im kurzschluss statt.
  3. Paradox:
    der neue verein wird eingetragen! vorläufig gibts dafür auch genug leute die sich kümmern; könnten und wollen aber auch noch mal mehr werden! sobal der verein da ist, gibts dann auch die kontonummer um das kleinkredit finanzierungsmodell wirklich anlaufen zu lassen: da werden auf jeden fall noch mehr menschen gebraucht, die da was übernehemen und finanzieren wollen! je mehr menschen da mit machen, dasto konditionen werden das im endeffekt sein! vllt gibts hierzu auch schon neuerer infos?

Ankündigungen
Schulstreik:war ab dem 14.11. und es gab mehrere sachen die gelaufen sind: checkt dafür endofroad bspw.

Soli für Refugee Tent Action/die geflüchteten in Berlin: es gab ne kundgebung am 15.11. auf dem marktplatz und seit dem noch ne raddemo, heute abend gibts was an der uni….

Heim für geflüchtete: in der eduard-grunowstraße am rembertikreisel wird ein heim für geflüchtete eingerichtet. das soll schon im frühjahr 2013 bezugsfertig sein. dazu gabs eine ortsbeiratssitzung im concordiatheater am 19.11. die gut besucht war. weiteres dazu gibts auch auf endofroad zu lesen.

Beton im Gleisbett: interaktive ausstellung. war sau gut und dieses protokoll kommt zu spät um nochmal werbung zu machen. sollt aber nicht an euch vorbeigegangen sein…

MoxTranspot: am 18.11. ist in Nordenham der Moxtransport aus sellafield angekommen und weiter nach grohnde gefahren worden. naja; auch schon vorbei…

Mietenentwicklung: In einer bundesweitenstudie wurde wohl herausgefunden, dass in bremen die mieten relativ zu anderen großstädten recht schnell, wenn nicht mit am scnelsten streigen!

Thema:

Besetzung der Unruhspedition am Neustadtsgüterbahnhof:

naja. wir haben eher abstrakt und generell über die aktionsform und am
rande über inhaltliche positionen der konkreten bestzung gesprochen:

eine person, die aus den medien davon erfahren hatte hat sich über den
vorlauf gewundert: anscheinend wurden auf den ersten ankommenden
streifenwagen farbe und steine geworfen: die einschätzung der person war
es dass daruch eine reaktion provoziert wurde, abläufe beschleunigt wurden
und es scheiße für vorbeikommende leute ausgesehen haben muss. die frage
wurde aufgeworfen, ob das nicht eine komsiche herangehensweise wäre und ob
das nicht vllt nicht ganz so intelligent gewesen ist, es so aussah wie:
leute gehen da ein und schätzen es selber schon so ein, dass sie es eh
nicht halten können: könnte der konflik dann nicht viel mehr umgangen
werden? von wegen: erstmal quatschen: dann müsste das von der unteren
stufe der einsatzstruktur erstmal hochgertagen werden, da beraten und dann
wieder runter getragen werden. sowas schfft zeit!
darauf wurde eingewendet, dass so vllt wirklich zeit rausgeschlagen werden
kann, jedoch der konflik eben nict umgangen werden kann. außerdem wurde
die meinung vertreten, dass eine solche herangehensweise auch ein starkes
signal wäre: unversöhnlichkeit wurde betont.

es wurde daraufhin abstrakter gequatscht: es sind eben verschiedene ideen:
ein haus zu kaufen (paradox) – ein soziales zentrum aufzubauen – und so zu
besetzen. es wurde der vorschlag in den raum gestellt sachen offensiver
anzugehen. dabei wurde auf die massenhaft verhinderten wohnungsräumungen
in spanien verwiesen. in die offensive zu gehen könnte ein wichtiger
schritt ein.

hinter den drei ideen stehen auch verschiedene konzepte und ziele: beim
paradox wird versucht bestehendes zu bewahren und zu verbessern und
unterschiedliche strömungen politisch zusammen zubringen, ein
zusammenkommen zu ermöglichen. beim sozialen zentrum belibt es abzuwarten,
das ziel ist es aber leute zusammenzu bringen und dabei nicht nur politik
im kopf zu haben. bei einer besetzung gehe es statdessen darum eigentum
klar anzuzweifen. und das gehe eben nicht zusammen mit der
herangehensweise ein haus zu kaufen.

die forderung nach selbstbestimmten räumen und freiräumen ist eine weit
verbreitete forderung bspw im recht auf stadt bündnis; dennoch gibt es in
HB wenige überschneidungen von projekten die in diese ähnliche richtung
gehen. vllt sollte mensch sich dafür zusammenraufen, da solche räume auch
mega viel orga aufwand bedeuten? dabei geht es solchen räumen ja um das
selbe und zumindest um ähnliches: leute zusammen zu bringen und viel viel
austausch zu ermöglichen…

dagegen wurde eingewandt, dass es eine frage des politsciehn drucks sei.
wir sollten solche politischen verhältnisse schaffen und druck auf der
straße aufbauen sodass es möglich werde dass räume genommen werden können.
dazu müssen leute auch vorher nicht zusammenkommen und sich gut kennen;
dbei käme es dann auf den bewegungscharakter an. dagehen wurde
eingeworfen, dass es aber eben gut und förderlich wäre räume schon zu
haben und zu nutzen damit ein solcher bewegungscharakter entstehen kann.

frage: was kann mensch denn überhaupt mit solchen besetzungen bewirken:
eben druck aufzubauen und als inhalt eigentum konkret abzulehnen. sichere
räume bekommt mensch dadurch dann nicht: das wäre ja der unterschied
zwischen aktion – langfristige projekte – prozesse anzustoßen und zu
ermöglichen. hausbesetzungen würde zur zeit nun mal sehr schnell geräumt;
dennnoch passieren viele. das ist dann eher als aktionsform zu verstehen
und um druck aufzubauen. fraglich wäre es in den augen von manchen
anwesdenden eh für wie lange wir räume brauchen und ob das immer sichere
räume sein müssen. für ein paar sachen bestimmt, aber die gäbe es ja auch
wohl…

ein ganz anderer fokus der vllt lohnenswerter wäre ist manchen zu folge
wohnungen. das wäre zwar auch nicht auf dauer, dafür aber näher am leben
der aller meisten menschen dieunter steigenden mieten udn verdrängung zu
leiden haben. und auch generell einfacher zu verstehen, da wohnungen ganz
klarer bestandteil der normalen alltäglichen existenz sind. was ist denn
mit „unseren“ mieten. ist ja auch schon für „uns“ existentieller… dabei
sollte eine grundsätzliche kritik jedoch nie fehlen.
vllt wird ja irgednwann so viel ruck ufgebau worden sein, dass nicht
sofort geräumt wird. dabei sind machne objekte wieder relativ günster:
unklare und private eigentumsverhältnisse; nach 48 std keine gefahr im
verzug mehr; der ablauf solcher aktionen kann besser laufen: mehr zeit
gewinnen ….

generell: es ist immer wieder die frage worum es denmenschen dann geht!
bei dem beispiel der besetzung in der neustadt gab es ja anscheinend keine
längerfristige perspektive!

nochmal zu der konkreten aktion: kritik an dem taz interwiev das es
anscheined im verlauf gegeben hat: das war widersprüchlich und scheiße!
auch haben manche der anwesenden die Pressemitteilungen der besetzer_innen
als widersprüchlich wahrgenommen. dagingen die meinungen jedoch
auseinander. manche haben dann noch kritisiert, dass es komisch war was
letztendlich dabei rausgekommen ist und was kommuniziert wurde und wozu
eingeladen wurde.
die richtigstellungen waren aber gut, der ticker wurde auch begrüßt; bei
der Presse: naja Presse ist halt presse; aber gut, dass es leute gab die
sich gekümmert haben!

Nächstes Thema:
wohnungsnot, wohnungsbau und unsere einschätzung der situation in der stadt bezogen auf deises thema !

wieder am 10. um 20 uhr und auch mindestens noch ein mal im paradox!