Archiv für Dezember 2011

BERICHT 10. Dezember 11

Liebe Alle,
hier ein kurzes Protokoll mit Terminen von einem kurzen kleinen Treffen:

Termine
am 14.12.11 veranstaltet die Lisa um 19h an der Uni Schafft sich die Uni selber ab? im „Mehrzweckhochhaus“ MZH, Raum 1470 Diskussion zu Räumen für kritische Forschung und kritische Bildung angesichts der mehr und mehr direkten Auftragsforschung für die Industrie.

Kundgebung am Samstag, den 17.12.11 um 15 Uhr auf dem Ansgarikirchhof. Rassismus tötet – In Gedenken an die Opfer rechter Gewalt

Nachdem bekannt geworden ist, dass in Deutschland eine rechte Terrorgruppe neun Menschen aus rassistischen Motiven und insgesamt mind. 11 Personen umgebracht hat, ist einiges in Bewegung geraten. Plötzlich sind PolitikerInnen von Grünen bis CDU betroffen und fordern reflexhaft ein NPD-Verbot. Boulevardpresse nennt die NSU ( Nationalsozialistischer Untergrund) Mordtaten rassistisch „Döner-Morde“ und bei der Polizei gibt es die „Arbeitsgruppe Bosporus“. Und wieder einmal wird bekannt, dass der Verfassungsschutz mit seinen Geldern militante Nazistrukturen aufbaut, während in Dresden und anderswo AntifaschistInnen mit Repressionen überzogen werden: (mehr…)

Protokoll der AVV vom 10.11.2011

Da die Person, die den Input vorbereitet hatte nur begrenzt Zeit hatte wurden Berichte und Ankündigungen ans Ende der AVV verschoben.

Input:
Im Zuge der Privatisierung sozialer Verantwortlichkeiten in den 90er Jahren ist
Kapital „frei“ geworden mit dem vermehrt an den Finanzmärkten spekuliert wurde.
Zugleich entkoppelten sich die Finanzmärkte zunehmend von der Realwirtschaft,
die Staaten lösten Regulationen und schafften die Voraussetzungen dafür das
immer größere Kapitalströme sich grenzenlos bewegen ließen. Die Summen mit denen
dabei spekuliert wurden hatten längst keinen realen Gegenwert mehr. Schließlich
kam es u.a. durch die freizügige Kreditvergabe in den USA im Zuge des
Immobilienbooms zu einer „Bankenkrise“ als die ungedeckten Kredite platzten und
die Baken riesige Finanzielleeinbußen in kauf nehmen mussten. In der BRD waren
vor allem die Landesbanken betroffen die besonders viele faule Kredite in ihren
Depots angehäuft hatten. Als den Banken der Konkurs drohte griff der Staat ein
und refinanzierte die drohenden Ausfälle. Die Folge war, dass sich diverse
Staaten in den Jahren 07/08 extrem überschuldeten und schließlich selbst in
Finanziellenöte gerieten. Um die Liquidität des Staats aufrecht zu erhalten
benötigt dieser neue Einnahmen und die, so die These, wird er sich dort
beschaffen wo er sie am einfachsten bekommt. Bei denen, die ohnehin schon wenig
haben. Was derzeit in Griechenland durchgedrückt wird, soll auch anderswo Einzug
erhalten und auch in de BRD wird das Streichkonzert nicht lange auf sich warten
lassen. (mehr…)