Protokoll der AVV vom 10.04.2011 im Paradox

1.) Berichte
Es wurde von der Aktion am Sielwalleck vom 09.07.2011 berichtet
Es wurde von den Anquatschversuchen des Verfassungsschutz in Zusammenhang mit der Antinazidemo vom 30.04 berichtet

2.) Veranstaltungen
Klimacamp in der Laustitz 07.-14.08.
Wir zahlen nicht für eure Krise – Mitte August

3.) Besprechung des Textes“Atomstaat stilllegen! Castor 2011“
Unterteilungen:
bisheriger Ablauf der Castortransporte
Aufruf an sich
Über den Transport hinaus

- Zunächst wurde betont, dass Sabotage der polizeilichen Infrastrukturell, ect. keine neue Idee ist, sondern, dass in dem Aufruf lediglich eine Ausweitung dessen gefordert wird, was bei den Castortransporten in der Vergangenheit schon gängige Praxis war.
- Zu Bullensabotage an sich: Es wurde dem Aufruf zugestimmt, dass es wichtig uns sinnvoll ist im Vorfeld an die Strecke zu fahren.
- Es wurde die Frage in den Raum geworfen, ob dies ein möglicher Umgang mit den Erfahrungen des letztes Jahres von CastorSchottern sein könnte, bei dem viele Menschen „verheizt“ worden sind.
- Daraufhin wurde bezweifelt, dass solche Aktionsformen wie in dem Aufruf gefordert, die
nur dezentral und selbstorganisiert funktionieren im großem Rahmen klappen – Stichwort Anschließfähigkeit
- Hier wurde festgehalten, dass ein Appell an Selbstorga nicht ausreicht, und die Frage aufgeworfen welche Strukturen notwendig sind, um mehr Leute in Kleinaktionen zu integrieren bzw. dazu zu motivieren selbst welche zu organisieren
- Daraus hat sich die Frage entwickelt, was dies konkret für „uns“ (in diesem Fall die AVV) in Bremen bedeutet.
Antwort: Wir können eigentlich nur über den Aufruf sprechen und ihn verbreiten.
- Dann wurde in den Raum geworfen, dass es grundsätzlich wichtig ist ins Wendland zu fahren und sich die Umgebung anzuschauen und es wurde ergänzt, dass es sinnvoll ist schon bestehendes know-how weiterzugeben, dass das nicht immer wieder selbst von den Kleingruppen von neuem erarbeitet werden muss.
- Die Kritik, der Aufruf erhalte nicht die Perspektive diese Kampfformen in andere Bereiche gesellschaftlicher Konflikte auszuweiten, wurde mit der Sichtweise zurückgewiesen, dass ein praktischer Aufruf keine Verweise auf alle Themen enthalten müsse.
- Abschließend wurde festgehalten, dass die „Ausstiegserklärung“ der Regierung eine Demobilisierung bewirken könnte und „eher Illusionen in die Häuser als Menschen auf sie Straße bringt“.
Der Aufruf wird unterstützt.

Zum Schluss gab es noch einen Verweis auf das Klimaplenum Donnerstags um 20.00 Uhr im Paradox

DIE NÄCHSTE AVV FINDET AM 10: SEPTEMBER 2011 UM 20:00 IM PARADOX STATT!


1 Antwort auf „Protokoll der AVV vom 10.04.2011 im Paradox“


  1. 1 NöNöNö 13. September 2011 um 18:33 Uhr

    So is es nicht!!!
    Dieses Protokoll erweckt den Eindruck als wäre die AVV eine Gruppe die einen Konsens entwickelt hat und diesen jetzt präsentieren möchte. Das stimmt in mehrfacher Hinsicht nicht.
    Es gilt nach wie vor das die AVV eine Zusammenkunft immer unterschiedlicher Individuen ist die sich Zusammensetzen um bewegendes zu diskutueren. Auch diese Diskussion hatte keinen Konsens und sollte es auch nicht haben. Das bedeutet das Sätze wie „Der Aufruf wird unterstützt“ vielleicht die allgemeine Stimmung wieder geben aber auf keinen Fall eine Aussage von der AVV sind. Leider wird in diesem Protokoll eher das Gegenteil vermittelt. Also wurde schlussendlich auch sicherlich nichts „Festgehalten“, „Zurückgewiesen“ oder irgengetwas „Zugestimmt“!
    Sollen die Protokolle nicht vor dem Veröffentlichen über den Verteiler gehen? Warum hat denn keiner Widersprochen?

    Soli Grüße aus´m Süden…

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